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Wie die MUK mit Partizipation in die Reakkreditierung startet

Wie die MUK mit Partizipation in die Reakkreditierung startet


Die Reakkreditierung einer Universität ist weit mehr als ein formaler Prüfprozess – sie ist eine Chance zur internen Standortbestimmung und strategischen Schärfung. Am 6. März durften wir als externe Expert:innen den Auftakt dieses Weges an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (MUK) moderieren.


Ein Reakkreditierungsprozess ist für jede Bildungsinstitution ein bedeutender Meilenstein. Er erfordert nicht nur eine präzise Dokumentation der vergangenen Leistungen, sondern vor allem einen klaren Blick in die Zukunft. Für die MUK war von Beginn an klar: Dieser Weg soll nicht „top-down“ delegiert, sondern durch die gesamte Organisation getragen werden.


Der Auftakt: Ein moderierter Dialog auf Augenhöhe

In der Kick-off-Veranstaltung am 6. März setzten wir den Rahmen für diesen kooperativen Ansatz. Gemeinsam mit den zahlreich erschienenen Universitätsangehörigen initiierten wir einen Prozess, der auf Transparenz und Teilhabe setzt.

Vizerektor Dieter Boyer eröffnete die Veranstaltung und unterstrich die Relevanz dieses Prozesses für die institutionelle Weiterentwicklung der MUK. Unsere Aufgabe als externe Moderator:innen war es dabei, den Raum für einen offenen und strukturierten Austausch zu schaffen, in dem die Kompetenzen aller Mitarbeiter*innen – von der Lehre bis zur Verwaltung – zusammenfließen konnten.


Die Methode: Open Space für kollektive Intelligenz

Um die Identifikation mit den strategischen Zielen zu stärken, wählten wir ein Open-Space-Format. Diese Methode ermöglichte es den Teilnehmenden, eigenverantwortlich Themengruppen zu bilden und die für sie zentralen Aspekte der universitären Arbeit zu diskutieren:


  • Identifikation von Stärken: Wo liegen die Alleinstellungsmerkmale der MUK in der aktuellen Hochschullandschaft?

  • Positionierung: Wie antwortet die Universität auf künftige Anforderungen und gesellschaftliche Entwicklungen?

  • Zukunftsvisionen: Welche konkreten Handlungsfelder müssen für die nächste Akkreditierungsperiode besetzt werden?


Das Ergebnis war ein dynamischer Austausch, der weit über eine klassische Informationsveranstaltung hinausging. Durch das breite Meinungsbild wurden Impulse generiert, die für die Entwicklung tragfähiger Strategien unerlässlich sind.


Ein gemeinsamer Erfolg: Aus Impulsen werden Strategien

Die Resonanz der Teilnehmenden hat eines deutlich gezeigt: Wenn Expertise auf Partizipation trifft, entsteht eine besondere Dynamik. Die wertvollen Beiträge aus den Arbeitsgruppen werden nun von uns konsolidiert und in die nächsten Phasen des Reakkreditierungsprozesses überführt.

Wir begleiten die MUK dabei, diesen gewonnenen Input konsequent in die strategischen Gremien zu tragen, um sicherzustellen, dass die Vision der Universität auf einem soliden, gemeinsam erarbeiteten Fundament steht.


Die Kick-off-Veranstaltung an der MUK ist ein Paradebeispiel dafür, wie institutionelle Entwicklungsprozesse durch Vertrauen in die eigenen Mitarbeiter:innen zum Erfolg führen. Wir freuen uns darauf, die nächsten Schritte dieses spannenden Prozesses weiterhin beratend zu begleiten.

BEITRAG VON

Sonja Regen

Sonja Regen

Wir freuen uns, gemeinsam Zukunft zu gestalten

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